Newsarchiv des MPI für Ornithologie

Neuigkeiten aus dem Institut bis Dezember 2021

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Ein Test der Spermienspeicher-Hypothese

Das Gefieder absorbiert dadurch weniger Sonnenenergie und verhindert so eine Überhitzung bei langen Flügen

Viele Stimmen im Vogelchor

17. November 2021

Wie hoch ein Vogel singt, hängt vor allem von seiner Körpergröße und dem Gesang seiner Vorfahren ab

Weibchen bleiben unverpaart, wenn die Konkurrenz um bevorzugte Partner zu groß ist – legen ihre Eier dann aber oft in fremde Nester

Afrikanische Graupapageien haben eine bessere Selbstkontrolle als Aras
 

Bei wachen und schlafenden Vögeln verändert sich die Pupillengröße gegengesetzt zu Säugetieren

Die Vorfahren der Singvögel entwickelten einen neuen Weg, Zucker zu schmecken

Lärm hemmt darüber hinaus das Immunsystem von Zebrafinken

Bayern fördert wettbewerbsfähigen Ausbau des Max-Planck-Campus Martinsried zu Standort für internationale Spitzenforschung mit bis zu 500 Mio. Euro

Ihre elterliche Fürsorge hängt aber ab von der Überlebenswahrscheinlichkeit der Küken

Konkurrenz um Paarungspartner lässt Vögel tiefer singen als aufgrund ihrer Größe erwartet

Bei Zebrafinken ist Unfruchtbarkeit vor allem ein männliches, Embryonensterblichkeit ein weibliches Problem

Max-Planck-Forscher klären Verwandtschaftsbeziehungen der Vogelfamilien

Zwei Schatten umschwirren sich in der Abenddämmerung. In einem wilden Tanz von Jäger und Beute jagt eine Fledermaus einen Nachtfalter. Eine Verfolgungsjagd wie diese lässt das Herz von Holger Goerlitz höherschlagen. Der Leiter einer Emmy Noether Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen erforscht, wie sich Fledermäuse und Insekten gegenseitig mithilfe von Schall wahrnehmen.

Watvögel haben ausgefallene Verhaltensweisen zu bieten, stehen aber auch exemplarisch für den Verlust an Biodiversität

Blaumeisen, die bereits im Winter zusammen unterwegs sind, haben im Frühjahr eher Nachwuchs miteinander

Einfach mal treiben lassen

12. Februar 2020

Windrichtung bestimmt Brutgebiete von Strandläufern

Die Ankunftszeit im Brutgebiet ist auch für Standvögel entscheidend für den Fortpflanzungserfolg

Wie Neuronen abwechselndes Rufen bei Zebrafinken steuern

Graupapageien macht es nichts aus, wenn ihr Partner bevorteilt wird und helfen Artgenossen auch ohne sofortige Gegenleistung

Finken in der Gesangsschule

9. Dezember 2019

Bei Zebrafinken fällt kein Meistersänger vom Himmel. Jeder Jungvogel muss zunächst eine Gesangsschule durchlaufen. Singvögel sind deshalb gute Modellorganismen dafür, wie Lernvorgänge im Tierreich ablaufen

Chronischer Verkehrslärm schadet der Gesundheit von Zebrafinken und dem Wachstum ihrer Küken. Einer Studie von Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen zufolge unterdrücken Straßengeräusche den Anstieg von Stresshormonen im Blut der Vögel, vermutlich um die negativen Konsequenzen von chronisch hohen Pegeln auf den Organismus zu vermeiden. Die Küken der Finken entwickelten sich zudem während der ersten Lebenstage langsamer, wenn sie in einem lauten Nest aufgezogen wurden.

Nach einer mehrmonatigen Testphase soll das Tierbeobachtungssystem Ende des Jahres seinen Betrieb aufnehmen

Unterschiedliche Fluchtstrategien von Nachtfaltern erschweren Fledermäusen die Jagd

Die ersten neun Lise-Meitner-Gruppenleiterinnen im Porträt

Gesangszentren im Gehirn von Webervögeln feuern beim gemeinsamen Singen im Takt

Abendsegler fliegen auf individuellen Routen zu ihren Wochenstuben

Schwerpunkt des neuen Instituts ist die Erforschung kollektiven Verhaltens und Bewegungen von Tieren

Palmenflughunde erbringen wertvolle ökologische Dienste für den Menschen

Fledermäuse hören in 3D

23. April 2019

Die Echoortung der Tiere nutzt für das Erkennen räumlicher Strukturen ähnliche Informationen wie unser Sehsinn

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewerten die Entwicklungen, die dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen zufolge das Leben auf der Erde massiv verändern werden

Interview mit Martin Wikelski darüber, wie der Mensch den Bewegungsraum von Tieren immer weiter einschränkt

Singvögel, die bei der Jungenaufzucht zusammenarbeiten, koordinieren ihre Aufmerksamkeit und tauschen sich intensiv miteinander aus

Obwohl die Aufzucht der Jungen bei diesen Vögeln Männersache ist, ist die Elternschaft für die Väter weniger kostspielig als gedacht

Wissenschaftler zeichnen das Verhalten der bedrohten Jäger mit Unterwasserkameras und Bewegungssensoren auf

Anhand von Niederschlagsmenge und Temperatur lässt sich die Färbung von Vögeln vorhersagen

Vögel speichern Erinnerungen möglicherweise anders ab als Säugetiere

Putzerfische scheinen sich selbst im Spiegel zu erkennen

Die geforderten Gesetzesänderungen können Wissenschaftlern zufolge in Bayern das Verschwinden von Insekten und Vögeln stoppen

Bei Blaumeisen beeinflusst das Alter der Weibchen und die Legefolge die Qualität der Eier

Wissenschaftler statten in Namibia Elefanten, Antilopen und andere Großsäuger mit miniaturisierten Satellitensendern aus

Vogelmännchen, die freie Radikale mit einem Enzym neutralisieren, sterben früher

Der Schein trügt

13. November 2018

Die Färbung der männlichen Spatzenbrust sagt nichts über seinen Status aus

Geradschnabelkrähen bauen Einzelteile zu einer funktionierenden Greifhilfe zusammen

Blaukopf-Schmetterlingsfinken intensivieren ihre Balzvorführungen, wenn Publikum anwesend ist

Wenn sie für die Zukunft eine größere Belohnung erwarten, verzichten die Vögel auf den unmittelbaren Vorteil

Die Antenne für das russisch-deutsche Experiment wurde erfolgreich auf der Internationalen Raumstation montiert

Wenn alle Jungvögel in einem Nest sterben, ist fast immer der Tod eines der Elterntiere die Ursache

Wissenschaftler können vorhersagen, welche Störche im Herbst nach Afrika ziehen und welche in Europa bleiben

Mit einem neuen Forschungscenter wollen die Max-Planck-Gesellschaft und die Universität Yale die Erforschung und den Schutz der Biodiversität vorantreiben

Fledermäuse können nicht nur die Information der Echos ihrer Ultraschalllaute zur Beutesuche nutzen, sondern gleichzeitig auch akustische Signale, die von der Beute selbst ausgehen. Große Hufeisennasen nutzen solche kombinierten Hörereignisse, um die begrenzte Reichweite der Echoortungslaute deutlich zu vergrößern.

Bei ungleichem Geschlechterverhältnis kümmern sich die Männchen der Vögel um den Nachwuchs

Die Farbe von Markierungsringen, wie sie zur individuellen Unterscheidung an den Beinen von Vögeln angebracht werden, wirkt sich nicht auf deren Verhalten, Physiologie, Lebensgeschichte und Fortpflanzungserfolg aus. Die Studie widerlegt langjähriges Textbuchwissen und stellt in Frage, ob Schönheitsideale bei monogamen Tierarten überhaupt eine große Rolle spielen.

Mopsfledermäuse rufen auf ihren nächtlichen Streifzügen besonders leise rufen, um dadurch möglichst spät von den Nachtfaltern gehört zu werden.

Russische Rakete bringt Antenne des Tierbeobachtungssystems zur Internationalen Raumstation

Interview mit Martin Wikelski zum geglückten Transport der Icarus-Antenne zur Internationalen Raumstation

Biologen stellen Rückgang von Tierbewegungen in menschlich beeinflussten Landschaften fest

Amseln, die den Winter im Süden verbringen, überleben die kalte Jahreszeit häufiger als ihre Artgenossen in Mitteleuropa

Die winzigen Säuger verringern im Winter die Größe ihrer Organe und können dabei sogar Knochen ab- und wiederaufbauen

Mit dem Bordcomputer ist nun die erste Komponente des gobalen Tierbeobachtungssystems im All

Windstärke, Windgeschwindigkeit und Luftdruck sind für den Großen Abendsegler Zeichen zum Aufbruch in seine Sommergebiete

Wissenschaftler stellen neueste Methoden und Ergebnisse aus Wildtier-Studien vor

Fledermäuse nehmen glatte senkrechte Flächen erst kurz vor dem Aufprall wahr und können so einen Zusammenstoß oft nicht vermeiden

Forscher ermitteln den Einfluss der Persönlichkeit einzelner Schwarmtiere auf das kollektive Verhalten der Gruppe

Forscher analysieren die unterschiedlichen Strategien, mit denen Tiere zusammen jagen

Inversion auf einem der Geschlechtschromosomen verschafft Zebrafinken Fortpflanzungsvorteil

Zum ersten Mal wurde bei einem Reptil gezeigt, dass es seine Rufe an sich ändernde Umweltbedingungen anpassen kann, wie man es von den komplexen Kommunikationssystemen von Vögeln und Säugetieren kennt

Deutschland bietet immer weniger Tieren und Pflanzen Lebensraum und Nahrung – ein bundesweiter Biotopverbund soll deshalb den rasanten Rückgang der Artenvielfalt stoppen

Hans-Günther Bauer kämpft seit mehr als 20 Jahren gegen den Rückgang vieler Vogelarten und setzt sich für mehr Wildwuchs in der Landwirtschaft, in Wäldern und Gärten ein

Die Vögel besitzen in der Arktis ein riesiges Brutgebiet

Wolfgang Fiedler, Ornithologe an der Vogelwarte in Radolfzell, plädiert für mehr Forschung, um Übertragungswege besser zu verstehen

Eltern müssen sich für die Betreuung ihres Nachwuchses abstimmen. Bei Watvögeln wechseln sich einige Paare fast stündlich beim Brüten ab, während bei anderen ein Elternteil bis zu 50 Stunden auf dem Nest sitzen blieb. Die Vielfalt dieser Brutrhythmen entsteht laut der Studie weniger durch das Risiko, zu verhungern, sondern vielmehr durch das Risiko, gefressen zu werden.

Fledermäuse sind nicht nur gewandte Flieger, sondern auch rekordverdächtig schnell

Antennenmodell des Beobachtungssystems ist reif für Unterwasser-Training der Kosmonauten

Alexander von Humboldt-Stiftung und Max-Planck-Gesellschaft zeichnen Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung über die Sinneswahrnehmung von Organismen aus

Ein Team um Niels Rattenborg vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen hat erstmals nachgewiesen, dass Vögel im Schlafmodus fliegen können.

Weibliche Weißbrauenkuckucke müssen sich mit einem einzigen Männchen begnügen

Die normalerweise tagaktiven Vögel brauchen für die Änderung ihres Biorhythmus vor dem Abflug in ihre Winterquartiere keine Zeit zur Anpassung

Singen in der Einflugschneise

8. September 2016

Vögel stimmen ihr Gesangsverhalten auf Fluglärm ab

In städtischer Umgebung haben die Vögel weniger und kleinere Junge als auf dem Land

Fregattvögel schlafen im Flug in ähnlichen Mustern wie an Land, aber deutlich weniger

Abschluss der 67. Jahresversammlung mit Podiumsdiskussion zum „Internet der Dinge“

Gestische Kommunikation von Bonobos und Schimpansen zeichnet sich durch Rollenwechsel und klar unterscheidbare Kommunikationsstile aus

Erfolg unterschiedlicher Persönlichkeitstypen hängt bei Kohlmeisen von der Populationsdichte ab

Verständigung über gemeinsamen Ortswechsel zwischen Müttern und Kindern findet über Gesten und Laute statt

Innere Uhr macht fit

29. Dezember 2015

Gerät der Taktgeber durcheinander, büßen Mäuse an biologischer Fitness ein

Keine stille Nacht

22. Dezember 2015

Fledermäuse passen ihre Echoortungslaute an Lärm an

Ohne ihren Geruchssinn können Heringsmöwen Abweichungen von ihrem natürlichen Flugkorridor nicht ausgleichen

Glamour färbt nicht ab

4. November 2015

Forscher klären Farbunterschiede zwischen den Geschlechtern bei Vögeln auf

Gesang entwickelt sich unabhängig von Geschlechtsunterschieden im Gehirn

Zugvögel sind schneller, wenn sie Umwege fliegen und dabei optimale Windverhältnisse nutzen

Palmenflughunde legen bei ihrer Nahrungssuche weitere Strecken zurück als alle bisher untersuchten Fledertier-Arten

Harmonisches Nestgeflüster

6. Oktober 2015

Wenn Zebrafinken brüten, ändern sie ihr Rufverhalten in der Gruppe

Die Vögel haben mehr Nachkommen, wenn sie ihren Lebenspartner frei wählen können

Fledermäuse kommen häufig in Kontakt mit Infektionskrankheiten, erkranken dafür erstaunlich selten daran

Gesangslernen in Zeitraffer

26. August 2015

Später geschlüpfte Kanarienvögel lernen ihren Gesang ähnlich gut wie früher geborene Artgenossen

Der Fall Cecil zeigt: Mit Sendern können Forscher Todesursachen von Tieren fast in Echtzeit aufklären

In einer Pavian-Gruppe kann jeder die Richtung vorgeben, nicht nur das ranghöchste Tier

Streifengänse (Anser indicus) folgen bei ihrem Flug über den Himalaya dem Relief des Gebirges.

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