(c) MPI für biologische Intelligenz, i.G. / Adobe Stock, Robert Schorner, Frank Lehmann

Tierhaltung der Max-Planck-Institute
in Martinsried und Seewiesen

Hauptaufgaben unserer Tierhäuser sind die Unterbringung, Versorgung und Zucht verschiedener Tierarten und Linien. Die Auswahl der gehaltenen Tiere erfolgt in enger Abstimmung mit den Anforderung der Forschung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute. 

Nur gesunde Tiere können den Anforderungen der Forschung gerecht werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund stellen die Tierhäuser sicher, dass die Unterbringung von und der Umgang mit den Labortieren dem höchsten Hygienelevel sowie den natürlichen Bedürfnissen jeder Tierart entsprechen. Die Qualität dieser hohen Standards wird von angestellten Tierärzt*innen und geschultem Personal gewährleistet und von Tierschutzbeauftragten überwacht.

Tierhaltung Martinsried

Die Tierhaltung steht den Forschenden des Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz, des Max-Planck-Instituts für Biochemie und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie zur Verfügung. Neben dem Service des Tierhauses mit Beratung und Unterstützung der Wissenschaftler*innen können diese zudem auch auf einen lokalen Immunisierungsservice zugreifen. 

Die hauptsächlich gehaltenen Arten (> 90 Prozent) sind Mäuse, Ratten und Zebrafische. Der Großteil der Labortiere für die wissenschaftlichen Projekte der Institute wird vom Tierhaus gezüchtet und aufgezogen. 
Die Zucht und Haltung der Fruchtfliegen, die ebenfalls für viele Forschungsprojekte genutzt werden, findet in speziellen Laboren direkt an den Instituten statt und unterliegt den zuständigen Abteilungen und Gruppen. 

Kolleginnen und Kollegen aus den Instituten folgen bitte diesen (internen) Link zur Tierhaus-Intranetseite.

Tierhaltung Seewiesen

Am Standort Seewiesen steht die Haltung von Vögeln im Vordergrund. Neben einer großen Anzahl von Zebrafinken und Kanarienvögeln werden einige weitere Singvogelarten gehalten, z.B. Zeisige, Stare, Schmetterlingsfinken, Gouldamadinen und andere Prachtfinken. Aber auch Nicht-Singvögel, wie z.B. Kanadagänse, Tauben, Kampfläufer, Tinamous und Laufhühnchen sind vertreten. Darüber hinaus gibt es bei uns auch Fisch-, Amphibien- und Reptilienarten.

Die Haltung der verschiedenen Tierarten gestaltet sich je nach Projekt und den Forschungsbedingungen unterschiedlich. In unseren Tierhäusern reicht dies von Käfigen und handelsüblichen Volieren bis zu großen Haltungsanlagen im Freien, wie zum Beispiel im Sommer eine große schwimmende Voliere auf dem Eßsee. Außerdem gibt es in Seewiesen einen Windkanal zur Erforschung des Verhaltens während des Fliegens und eine Quarantänestation. Die gesamte Haltung entspricht den aktuellen Anforderungen an Hygiene und Tierschutz und geht in den meisten Bereichen weit darüber hinaus.

Die höchst unterschiedlichen Bedürfnisse der Tiere und die Weitläufigkeit des Geländes stellt eine besondere Herausforderung für die Pflege dar. Ein Team aus 16 Tierpflegern sorgt für das Wohl der Tiere.

 

Bei Fragen zu unserer Tierhaltung kontaktieren Sie gerne unser Kommunikationsbüro.

 

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