Neuigkeiten und Forschungsnachrichten aus der Abteilung "Verhaltensneurobiologie"

Eine Studie an Kanarienvogel-Weibchen liefert faszinierende Einblicke darüber, wie die Plastizität des Gehirns funktioniert und wie es Kernfähigkeiten ein Leben lang aufrechterhalten kann.

Jährliche Auszeichnung für herausragende Veröffentlichungen von Nachwuchsforschenden am Institut.

Hühner liefern wichtige Einblicke in seine komplexe Wirkungsweise

Ihre ersten Laute helfen jungen Zebrafinken dabei, sich die Gesänge der Erwachsenen einzuprägen

Wo ist die mRNA?

Video 8. Oktober 2023

Suchen Sie mit Juliana die Spuren der mRNA in der Hormonforschung an Vögeln. 

Zebrafinken verständigen sich mit Blicken und Rufen, um ihren Flug in der Gruppe zu koordinieren

Das Brutpaar baut gemeinsam ein komplexes Nest mit asymmetrischer Architektur

Duettgesang ist eine soziale Interaktion zwischen zwei Individuen, die eine präzise Koordination der Lautäußerungen beider Partner verlangt. Bisher war unbekannt, wie das Gehirn dieses kooperative Verhalten steuert. Mithilfe neuartiger Miniatursender konnten wir bei freilebenden Singvögeln die Laute beider Duettpartner gleichzeitig mit der jeweiligen Gehirnaktivität aufzeichnen. So zeigte sich, dass im Vogelgehirn vorprogrammierte zeitliche Duettmuster durch die Laute des Partners verändert werden, um eine optimale Koordination zwischen den Partnern zu erzielen.

Max-Planck-Forscher klären Verwandtschaftsbeziehungen der Vogelfamilien

Finken in der Gesangsschule

9. Dezember 2019

Bei Zebrafinken fällt kein Meistersänger vom Himmel. Jeder Jungvogel muss zunächst eine Gesangsschule durchlaufen. Singvögel sind deshalb gute Modellorganismen dafür, wie Lernvorgänge im Tierreich ablaufen

Gesangszentren im Gehirn von Webervögeln feuern beim gemeinsamen Singen im Takt

Obwohl die Aufzucht der Jungen bei diesen Vögeln Männersache ist, ist die Elternschaft für die Väter weniger kostspielig als gedacht

Die geforderten Gesetzesänderungen können Wissenschaftlern zufolge in Bayern das Verschwinden von Insekten und Vögeln stoppen

Blaukopf-Schmetterlingsfinken intensivieren ihre Balzvorführungen, wenn Publikum anwesend ist

Die winzigen Säuger verringern im Winter die Größe ihrer Organe und können dabei sogar Knochen ab- und wiederaufbauen

Schädel- und Hirngröße ändern sich im ausgewachsenen Tier meist nicht mehr. Eine Ausnahme bilden Spitzmäuse (Sorex spp.): Sie schrumpfen in Erwartung des Winters und wachsen im Frühjahr wieder. Dieser Prozess hat Auswirkungen auf das Gehirn, andere wichtige Organe, die Knochen und auch kognitive Fähigkeiten. Außerdem wurde das Phänomen erstmals auch in Wieseln gefunden, welche den Spitzmäusen in vieler Hinsicht ähneln, insbesondere in ihrer hohen Stoffwechselrate. Diese Resultate sind wichtig für das Verständnis der Evolution und eröffnen Möglichkeiten für die angewandte Forschung.

Weibliche Weißbrauenkuckucke müssen sich mit einem einzigen Männchen begnügen

Artspezifische saisonale Gesangsveränderungen, die durch Geschlechtshormone verursacht werden, können auf Unterschieden in den Genexpressionsmustern beruhen, die im Gesangskontrollsystem induziert werden. Dabei basieren die Unterschiede der Geschlechtshormonwirkung zwischen Singvogelarten auf artspezifischen genomischen Regulationsmechanismen. Trotzdem modifizieren Geschlechtshormone die neuronalen Verschaltungen im Gehirn bei Singvögeln wie bei Säugetieren zum Teil durch ähnliche zelluläre Prozesse.

Gesang entwickelt sich unabhängig von Geschlechtsunterschieden im Gehirn

Harmonisches Nestgeflüster

6. Oktober 2015

Wenn Zebrafinken brüten, ändern sie ihr Rufverhalten in der Gruppe

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