News Abteilung Verhaltensneurobiologie

Citizen-Science Projekt zeigt, dass Rosttöpfer-Paare beim Nestbau konkrete Vorlieben haben

Das Brutpaar baut gemeinsam ein komplexes Nest mit asymmetrischer Architektur mehr

Die neuronalen Grundlagen von Duettgesang – eine neurophysiologische Freilandstudie

Duettgesang ist eine soziale Interaktion zwischen zwei Individuen, die eine präzise Koordination der Lautäußerungen beider Partner verlangt. Bisher war unbekannt, wie das Gehirn dieses kooperative Verhalten steuert. Mithilfe neuartiger Miniatursender konnten wir bei freilebenden Singvögeln die Laute beider Duettpartner gleichzeitig mit der jeweiligen Gehirnaktivität aufzeichnen. So zeigte sich, dass im Vogelgehirn vorprogrammierte zeitliche Duettmuster durch die Laute des Partners verändert werden, um eine optimale Koordination zwischen den Partnern zu erzielen. mehr

Stammbaum der Vögel besser aufgelöst

Max-Planck-Forscher klären Verwandtschaftsbeziehungen der Vogelfamilien mehr

Finken in der Gesangsschule

Finken in der Gesangsschule

9. Dezember 2019

Bei Zebrafinken fällt kein Meistersänger vom Himmel. Jeder Jungvogel muss zunächst eine Gesangsschule durchlaufen. Singvögel sind deshalb gute Modellorganismen dafür, wie Lernvorgänge im Tierreich ablaufen mehr

Vogelgehirne synchronisieren sich beim Duettgesang

Gesangszentren im Gehirn von Webervögeln feuern beim gemeinsamen Singen im Takt mehr

Beim Grillkuckuck beeinträchtigt Elternschaft kaum das Sexualleben

Obwohl die Aufzucht der Jungen bei diesen Vögeln Männersache ist, ist die Elternschaft für die Väter weniger kostspielig als gedacht mehr

Max-Planck-Forscher unterstützen Volksbegehren Artenvielfalt

Die geforderten Gesetzesänderungen können Wissenschaftlern zufolge in Bayern das Verschwinden von Insekten und Vögeln stoppen mehr

Vor Zuschauern sind Singvögel leidenschaftlicher

Blaukopf-Schmetterlingsfinken intensivieren ihre Balzvorführungen, wenn Publikum anwesend ist mehr

Spitzmäuse schrumpfen im Winter und wachsen im Sommer

Die winzigen Säuger verringern im Winter die Größe ihrer Organe und können dabei sogar Knochen ab- und wiederaufbauen mehr

Individuelles Schrumpfen und erneutes Wachsen als Winteranpassung bei hochmetabolischen Tieren

Schädel- und Hirngröße ändern sich im ausgewachsenen Tier meist nicht mehr. Eine Ausnahme bilden Spitzmäuse (Sorex spp.): Sie schrumpfen in Erwartung des Winters und wachsen im Frühjahr wieder. Dieser Prozess hat Auswirkungen auf das Gehirn, andere wichtige Organe, die Knochen und auch kognitive Fähigkeiten. Außerdem wurde das Phänomen erstmals auch in Wieseln gefunden, welche den Spitzmäusen in vieler Hinsicht ähneln, insbesondere in ihrer hohen Stoffwechselrate. Diese Resultate sind wichtig für das Verständnis der Evolution und eröffnen Möglichkeiten für die angewandte Forschung. mehr

Mangel an Gelegenheiten fördert Brutfürsorge

Weibliche Weißbrauenkuckucke müssen sich mit einem einzigen Männchen begnügen mehr

Wie Geschlechtshormone den Vogelgesang regulieren

Artspezifische saisonale Gesangsveränderungen, die durch Geschlechtshormone verursacht werden, können auf Unterschieden in den Genexpressionsmustern beruhen, die im Gesangskontrollsystem induziert werden. Dabei basieren die Unterschiede der Geschlechtshormonwirkung zwischen Singvogelarten auf artspezifischen genomischen Regulationsmechanismen. Trotzdem modifizieren Geschlechtshormone die neuronalen Verschaltungen im Gehirn bei Singvögeln wie bei Säugetieren zum Teil durch ähnliche zelluläre Prozesse. mehr

Weibliche Schmetterlingsfinken pfeifen auf Gehirnzellen

Gesang entwickelt sich unabhängig von Geschlechtsunterschieden im Gehirn mehr

Harmonisches Nestgeflüster

Harmonisches Nestgeflüster

6. Oktober 2015

Wenn Zebrafinken brüten, ändern sie ihr Rufverhalten in der Gruppe mehr

Gesangslernen in Zeitraffer

Gesangslernen in Zeitraffer

26. August 2015

Später geschlüpfte Kanarienvögel lernen ihren Gesang ähnlich gut wie früher geborene Artgenossen mehr

Erbgut des Kanarienvogels entschlüsselt

Hormone regulieren Gene saisonal singender Vögel mehr

Paarbindung festigt sich im Gehirn

Zebrafinken nutzen ihr spezialisiertes Gesangssystem für einfache Kommunikation mehr

Gene und Umwelt: Wie beeinflussen sie Verhalten und Physiologie bei Singvögeln?

Umweltfaktoren können Verhalten und Physiologie stark beeinflussen. So brüten Kanarengirlitze vorzeitig, wenn ihnen trotz kurzer Tageslänge Grünpflanzen angeboten werden. Beim Zebrafink zeigen der Gesang und die ihm zugrundeliegenden Gehirnstrukturen eine geringe Erblichkeit und reagieren stark auf sich ändernde Umweltbedingungen, während die Gehirngröße von der Wechselwirkung zwischen Genen und Umwelt abhängt. So kann eine hohe genetische Variabilität aufrechterhalten werden. Diese Ergebnisse zeigen die große Bedeutung der Umweltfaktoren für Verhalten und neuronale Entwicklung beim Singvogel. mehr

Meisterschüler beim Gesangskopieren

Forscher finden einen Mechanismus, der das Gesangslernen junger Zebrafinken verbessern kann mehr

Wie der Vater, so nicht der Sohn

Gesang und Gehirnstruktur von Zebrafinken hängen stark von Umweltfaktoren ab mehr

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