Max-Planck-Rechenzentrum macht nächsten Schritt
Gemeinderat gibt grünes Licht für die Veröffentlichung der Verfahrensunterlagen
In seiner Sitzung am 4. Dezember 2025 hat der Bauausschuss der Gemeinde Planegg beschlossen, dass die Verfahrensunterlagen für das Rechenzentrum (Data Center) der Max-Planck-Gesellschaft veröffentlicht werden. Mit dieser Entscheidung schreitet das Bauvorhaben des neuen Data Centers auf dem Wissenschaftscampus Martinsried einen Schritt voran.
Die Bauleitplanung
Mit Hilfe des Bauleitplanverfahrens kann die Gemeinde die zukünftige Entwicklung eines Gebiets lenken. In diesem gesetzlich geregelten Prozess werden verschiedene öffentliche Träger und auch die Öffentlichkeit mit einbezogen. So entsteht ein sorgfältig abgewogener Bebauungsplan der festlegt, was wo und unter welchen Bedingungen gebaut werden darf.
In den kommenden Wochen können sich die Fachbereiche mit Stellungnahmen beteiligen. Die Pläne werden sowohl im Rathaus als auch auf der Webseite der Gemeinde im Januar veröffentlicht, sodass sich auch Bürgerinnen und Bürger über die Planungen informieren und dazu äußern können. Anschließend werden die Stellungnahmen von verschiedenen Gremien abgewogen und dann im Bauausschuss zum Beschluss vorgelegt. Im Anschluss werden die Unterlagen erneut veröffentlicht – so lange, bis eine qualifizierte Bauleitplanung vorliegt.
Das Rechenzentrum
Das neue Data Center wird die benötigte Rechenleistung für die zukunftsfähige Forschung vieler Max-Planck-Institute gewährleisten – inklusive der der beiden Institute auf dem Campus Martinsried. Das dafür benötigte Gebäude wird sich nahtlos in das Konzept eines nachhaltigen und ökologischen Campus einfügen. In Absprache mit der Gemeinde ist das Data Center nun auf der Fläche des bisherigen Parkdecks der Institute vorgesehen. So bleibt der angrenzende Grünzug bestehen und kann sogar noch erweitert werden. Als Teil der Baumaßnahme soll hier auch ein Habitat für Amphibien und andere Tierarten entstehen, als Ergänzung zu der begrünten Fassade des Gebäudes.






